11 März Warum entscheiden sich nur so weniger Brautpaare für eine freie Trauung?
Hier sind meine 5 Vermutungen…
„Warum doppelt bezahlen? Standesamt und Kirche sind doch preiswerter.“
Gegenfrage von mir: Würdet Ihr in Eure Wunsch-Trauung extra investieren?
„Die Familie wäre enttäuscht, wenn es anders ablaufen würde“
Gegenfrage von mir: Würdet Ihr anders heiraten, wenn niemand mitreden würde?
Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Gäste, auch die engste Verwandtschaft und auch die Eltern nach der freien Trauung gesagt haben, so hätten sie auch geheiratet.
Es bedarf einfach ein bisschen Aufklärungsarbeit.
„Wir wissen gar nicht, wie eine freie Trauung abläuft.“
Dabei heißt freie Trauung nicht nur freie Trauung, weil sie unter freiem Himmel stattfinden kann, sondern weil diese auch komplett frei in der Gestaltung ist.
„Angst“, dass es zu kitschig oder zu emotional wird, zu peinlich, zu lang oder zu dramatisch.
Das sind nur Mythen. Lasst Euch da nichts einreden.
Ich sage nichts und mache nichts, das Ihr nicht auch wollt. Auch die Absprachen mit den Trauzeugen und den Menschen, die an der Trauung teilnehmen, sind wichtig. So könnt Ihr Euch fallen lassen und Eure Trauung genießen.
„Standesamt und Kirche sind offiziell, strukturiert und vertraut.“
Die meisten entscheiden sich für das Vertraute. Das verstehe ich.
Aber genau darin liegt die Chance, die viele übersehen:
Eine freie Trauung bricht mit den Konventionen und bietet Raum für etwas ganz Eigenes. Sie ist unkonventionell, persönlich und einzigartig – sie spiegelt Eure Geschichte wider und macht den Tag wirklich unvergesslich.
Wenn Ihr Euch darauf einlasst, Euch von der Magie einer freien Trauung verzaubern zu lassen, könnt Ihr einen Moment erschaffen, der nicht nur in Erinnerung bleibt, sondern Euch als Paar auf eine ganz neue Art miteinander verbindet.
Ich bin für Euch da. Für jede Angst, für jede Unsicherheit und für jede Frage, die Euch in den Sinn kommt.
Ines